POL-MFR: (301) 63-jährige Frau bei Unfall mit Straßenbahn schwer verletzt – Zeugen gesucht

Nürnberg (ots) – Am Freitag (16.02.2018) erlitt eine Frau bei einem Unfall mit einer Straßenbahn am Nürnberger Dokumentationszentrum lebensgefährliche Verletzungen. Die Verkehrspolizei Nürnberg sucht Zeugen des Vorfalls.

Die 63-Jährige überquerte gegen 15:30 Uhr den Gleisbereich an der Haltestelle Doku-Zentrum und wurde hierbei von einer aus Richtung Dutzendteich kommenden Straßenbahn erfasst. Die Frau erlitt bei der Kollision schwere Kopfverletzungen und musste umgehend in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Ermittlungen zum Unfallhergang werden von der Verkehrspolizei Nürnberg geführt. Die Beamten suchen in diesem Zusammenhang nach Personen, die Angaben zum Unfallhergang machen können. Zeugen können sich unter der Rufnummer 0911 6583-1530 bei der Verkehrspolizei Nürnberg melden.

PP Mittelfranken

Original-Content von: Polizeipräsidium Mittelfranken, übermittelt durch news aktuell

Vorbeugung: Ein Viertel der Deutschen beugt Zeckenstichen nicht vor

Vorsorge gegen FSME und Borreliose 

Ein Viertel der Deutschen beugt Zeckenstichen nicht vor Zecken werden nur wenige Millimeter groß und sind nicht immer leicht zu entdecken. / Vorsorge gegen FSME und Borreliose / Ein Viertel der Deutschen beugt Zeckenstichen nicht vor.

Quellenangabe: “obs/Pfizer Deutschland GmbH/www.zecken.de”

Berlin (ots) – Die dunklen Tage schlagen langsam aufs Gemüt. Umso schöner, wenn die Sonne ab und an für mildere Temperaturen sorgt. Auch den Zecken ist das recht, denn die Blutsauger erwachen ab 7 Grad aus der Winterstarre und machen sich auf Nahrungssuche. Mit ihrem Stich können sie gefährliche Krankheitserreger, beispielsweise Borreliose-Bakterien und Frühsommer-Meningoenzephalitis-(FSME-)Viren, auf den Menschen übertragen. 2017 wurden bisher 476 FSME-Fälle gemeldet – das ist jetzt schon der zweithöchste Wert seit Beginn der Meldepflicht. Gleichzeitig stagnieren die Impfraten oder sind sogar rückläufig. Laut einer Umfrage der GfK unternimmt ein Viertel der Deutschen nichts, um sich gegen Zeckenstiche zu wappnen – dabei gibt es einfache Vorsorgemaßnahmen.

Jeder, der gern draußen ist, ist ein potenzielles Ziel für Zecken. Sie leben auf Wiesen, in Gärten und Parks oder im Unterholz. Ihr Stich bleibt meist unbemerkt, weil sie mit ihrem Speichel ein Betäubungsmittel in die Einstichstelle abgeben. Zecken werden aktiv, sobald es an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen 7 Grad Celsius oder wärmer ist. In Deutschland reicht die Zeckensaison in der Regel von Februar bis Oktober. Besonders fatal: Zecken können Träger von 50 verschiedenen Krankheitserregern sein. Darunter auch Borreliose-Bakterien und FSME-Viren.

FSME ist eine Erkrankung der Hirnhaut und des zentralen Nervensystems. Nach zunächst grippeähnlichen Symptomen kommt es bei rund 50 Prozent der Betroffenen zu einer Entzündung der Hirnhaut, bei circa 40 Prozent zusätzlich zur Entzündung des Gehirns. Dies kann schwere gesundheitliche Folgen mit dauerhaften Lähmungen, Schluck- und Sprechstörungen oder Atemschwäche nach sich ziehen. Die Zahl der gemeldeten FSME-Fälle lag 2017 bisher bei 476 – damit war es ein Rekordjahr mit dem zweithöchsten Wert seit Beginn der Meldepflicht 2001. Die überwiegende Mehrheit der FSME-Fälle verteilt sich auf die bekannten FSME-Risikogebiete, dazu zählen große Teile Bayerns und Baden-Württembergs sowie Regionen im Süden Hessens und Thüringens. In Niedersachsen wurden nach 2016 auch 2017 wieder FSME-Fälle verzeichnet, obwohl dieses Bundesland bisher nicht zu den FSME-Risikogebieten zählt. So warnte das niedersächsische Landesgesundheitsamt im Mai 2017 vor stechlustigen Zecken und empfahl bei Reisen in FSME-Risikogebiete eine FSME-Impfung. Auch Sachsen verzeichnete viele FSME-Fälle, zählt bisher mit dem Vogtlandkreis aber nur ein FSME-Risikogebiet. Generell empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) allen, die in FSME-Risikogebieten leben oder dorthin reisen, die Impfung. Dennoch stagnieren die Impfraten – teilweise sind sie sogar rückläufig.

Gegen Borreliose gibt es bisher keine Impfung – die Erkrankung kann aber, sofern sie rechtzeitig erkannt wird, mit Antibiotika behandelt werden. Jedes Jahr lösen Borreliose-Bakterien schätzungsweise zehntausend Neuerkrankungen aus. Die Bakterien befinden sich im Darm der Zecke und können ab einer Saugdauer von circa 12 bis 14 Stunden in die Einstichwunde übergehen. Wie man sieht: Eine umfassende Vorsorge ist unbedingt notwendig. Laut einer Umfrage der GfK trifft ein Viertel der Deutschen überhaupt keine Maßnahmen, um Zeckenstiche zu vermeiden. Dabei gibt es einfache Vorsorgemaßnahmen: Beim Aufenthalt draußen ist es wichtig, dass möglichst lange Kleidung und geschlossenes Schuhwerk gewählt werden. Auch sollte man die Socken über die Hose ziehen oder Gummistiefel tragen, damit Zecken nicht so leicht an den Beinen hochklettern können. Wer zusätzlich vorbeugen möchte, kann Kleidung und Hautteile mit speziellen insektenab-weisenden Mitteln, sogenannten Repellents, einsprühen. Da ein Stich in der Regel unbemerkt bleibt, ist es wichtig, den Körper nach jedem Ausflug ins Freie nach Zecken abzusuchen. Wer einen Stich entdeckt, sollte die Zecke schnellstmöglich und sehr vorsichtig mit einer Zeckenkarte oder -pinzette entfernen. Im Anschluss sollte die betreffende Stelle desinfiziert und noch mehrere Wochen auf Veränderungen beobachtet werden.

Original-Content von: Pfizer Deutschland GmbH, übermittelt durch news aktuell

Salben & Co: Richtig gecremt ist halb genesen

Salben & Co: Richtig gecremt ist halb genesen
Einfach dick auftragen und schon wirkt die Salbe? Weit gefehlt: “Genauso wie Tabletten und Spritzen müssen wirkstoffhaltige Cremes und Salben richtig dosiert werden”, sagt Dr. Matthias Wilken, Apotheker beim Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI). “Um den optimalen Therapieerfolg zu erzielen.

Quellenangabe Shutterstock/triocean
 

Berlin (ots) – Einfach dick auftragen und schon wirkt die Salbe? Weit gefehlt: “Genauso wie Tabletten und Spritzen müssen wirkstoffhaltige Cremes und Salben richtig dosiert werden”, sagt Dr. Matthias Wilken, Apotheker beim Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI). “Um den optimalen Therapieerfolg zu erzielen, sollten Sie bei der Anwendung zudem ein paar Dinge beachten.”

Tipp 1: Viel hilft nicht immer viel

Arzneimittel aus der Tube ziehen abhängig von ihrer Zusammensetzung schnell oder langsam ein. Fettige Präparate sollten in der Regel dünn aufgetragen und leicht einmassiert werden, wässrige ziehen in der Regel schnell von selbst ein. Hinweise zur genauen Dosierung und zur richtigen Anwendung finden Sie in der Packungsbeilage. Oder Sie fragen Ihren Arzt oder Apotheker.

Tipp 2: Duschen, cremen, Hände waschen

Bevor man Salben anwendet, lohnt es sich kurz nachzudenken, was man in den nächsten 15 Minuten danach tun möchte. “Stehen Duschen oder Baden auf dem Plan, sollten Sie lieber kurz warten und erst danach cremen”, rät der Apotheker. “Ansonsten besteht die Gefahr, dass das Präparat noch nicht vollständig eingezogen ist und der Wirkstoff abgewaschen wird. Und natürlich gilt: Nach dem Cremen Hände waschen, damit der Wirkstoff nicht dahin gerät, wo er nicht hin soll, zum Beispiel ins Auge.”

Tipp 3: Auf die Haltbarkeit achten

Ist ein Arzneimittel abgelaufen, ist die sichere Anwendung und die Wirksamkeit nicht mehr gewährleistet. Das Haltbarkeitsdatum auf Salben und Cremes bezieht sich auf das ungeöffnete Medikament; im geöffneten Zustand ist es in der Regel noch etwa drei Monate haltbar. Hat sich das Arzneimittel verfärbt, seine Konsistenz geändert oder riecht es schlecht, sollte es nicht mehr angewandt, sondern wie alle abgelaufenen Arzneimittel über den Hausmüll entsorgt werden.

HINWEIS: Die hier genannten allgemeinen Ratschläge bieten keine Grundlage zur medizinischen Selbstdiagnose oder -behandlung. Sie können keinen Arztbesuch ersetzen.

Quellenangabe Shutterstock/triocean

Unfallflucht mit 1,3 Promille

Unfallflucht mit 1,3 Promille
A70 / KASENDORF, LKR. KULMBACH. Die riskante Fahrt unter Alkoholeinfluss eines 20-jährigen Bayreuthers beendeten am frühen Samstagmorgen Beamte der Verkehrspolizei Bayreuth.

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Verkehrspolizei Bayreuth »
Der junge Autofahrer war nach einem ausgedehnten Diskobesuch in Bamberg mit seinem Mercedes und einem 19-jährigen Begleiter auf der Autobahn A70 auf dem Heimweg in Richtung Bayreuth. Mehreren Verkehrsteilnehmern fiel er dabei durch eine sehr unsichere Fahrweise auf, woraufhin diese die Polizei über Notruf verständigten. Der 20-Jährige streifte mit seinem Wagen sogar mehrmals die Leitplanke und fuhr einfach weiter. Kurz nach der Anschlussstelle Neudrossenfeld konnten die alarmierten Verkehrspolizisten den Mercedes dann mit mehreren Streifenwagen stoppen. Schnell stellten die eingesetzten Beamten den Grund der unsicheren Fahrweise fest. Ein Atemalkoholtest ergab beim Fahrer einen Wert von 1,3 Promille. Seinen Führerschein ist der junge Mann nun erst einmal los, die Beamten stellten ihn sicher. Außerdem erwartet den jungen Fahrer ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und unerlaubten Entfernens vom Unfallort.

Zeugen des Vorfalls, die durch die Fahrweise des Mercedes-Fahrers gefährdet wurden, werden gebeten sich unter der Tel.-Nr. 0921/506-2330 bei der Verkehrspolizei Bayreuth zu melden.

Quelle: PP Oberfranken

Döhlau/Hof: Vorfahrt missachtet

Vorfahrt missachtet
DÖHLAU, LKR. HOF. Eine verletzte Autofahrerin und Sachschaden in Höhe von rund 8.000 Euro ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls vom Freitagabend bei Döhlau an der Einmündung Oberkotzauer Straße zur Kreisstraße 6.

In den Abendstunden übersah die 24-jährige Fahrerin eines Peugeot beim Linksabbiegen von der Oberkotzauer Straße in Richtung Ascher Straße die Vorfahrt eines Skoda, der von einem 40-jährigen aus Schönwald in Richtung Döhlau gesteuert wurde. Im Einmündungsbereich kam es dann zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Die Unfallverursacherin erlitt hierbei Verletzungen und kam mit dem Rettungsdienst in das Klinikum Hof. An den beiden Autos, die abgeschleppt werden mussten, entstand Sachschaden in Höhe von etwa 8.000 Euro.

_Quelle: PP Oberfranken